Madama Butterfly

I can’t remember seeing a more impressive operatic mainstage debut than that of Yannick-Muriel Noah in the title role of the Canadian Opera Company’s Madama Butterfly.
—NOW Toronto

Noah's standing ovations and cheers are well-deserved.
—680News

Faith and patience are Butterfly's dominant traits, and they came through so strongly in Noah's performance that she half-convinced me that this opera is really a religious drama. Un bel dì, her shining vision of her husband Pinkerton's return, sounded like prophesy. Even more than usual, her full-voiced credo at the aria's end felt like a tragic counterpart to the moral transience expressed by Pinkerton (tenor Bryan Hymel) at the start of the opera.

Noah's lirico-spinto voice has a dark, developed sound and an ample vibrato – not the equipment one would immediately associate with innocence. But she projected that quality from her very first scene, through her bearing, her phrasing, her way of moving through the drama as if nothing in it would ever hurt her.
—The Globe and Mail

Yannick-Muriel Noah wird als Cio-Cio-San musikalisch auf Händen getragen. In der Arie „Un bel dì, vedremo“ fühlt man jede Seelenregung mit, die sie mit ihrer warmen, geschmeidigen und sehr präsenten Sopranstimme zum Ausdruck bringt. So viel melancholische Sehnsucht klingt darin. Auch darstellerisch gibt Yannick-Muriel Noah der Figur eine bemerkenswerte tragische Tiefe, sie spielt die hinter schneeweißer Schminke und einem farbenfrohen Kimono sich verbergende frisch verliebte Geisha ebenso überzeugend, wie die geduldig auf den Gatten wartende junge Frau. Und das Ende, wenn sie ihren Sohn dem längst mit einer Amerikanerin verheirateten Pinkerton überlässt, und ihr Leben mit einem Dolchstich auslöscht, gelingt ihr herzzerreißend.
—General Anzeiger

Bei der Bonner „Butterfly“-Premiere war in der Final-Szene, wo die wunderbare Yannick-Muriel Noah zudem hautnah spüren ließ, wie die Titelheldin Cho-Cho-San langsam von der traurigen Wahrheit ihrer Existenz eingeholt wird, die Stille im Auditorium wie mit Händen zu greifen. Die kanadische Sopranistin ist am Bonner Haus schon als Aida, Tosca und sogar als „Fidelio“-Leonore aufgetreten. Eine Mädchenstimme für Cio-Cio-San stand von ihr also nicht zu erwarten. Dennoch verleiht sie ihrer Partie genügend zarten Schmelz.
—Das Opernmagazin