La Wally

Für die aus Madagaskar stammende Sopranistin Yannick-Muriel Noah wurde ihr Debüt mit der Rolle der Wally in Klagenfurt zum durchschlagenden Erfolg. Mit Recht feierte das Publikum ihre sich groß und schön entfaltende Stimme und packende Darstellungskraft. Naturgemäß wurde das gefühlvoll, jedoch keineswegs sentimental interpretierte “Ebben?” bejubelt, doch gelang es Noah auch, jeden anderen Moment der dramatischen Oper mitreißend und berührend zu gestalten.
—Das Opernglas

Für das gesamte Ensemble bedeutete diese Aufführungsserie auch Rollendebuts, am souveränsten gemeistert von Yannick-Muriel Noah als immens bühnenpräsenter und vokal überaus ausdrucksstarker Protagonistin, vor deren gestalterischer Kraft sowohl der unglückliche Rivale Gellner (mit metallisch-virilem Timbre Mikael Babajanyan) als auch deren Geliebter Hagenbach (mit strahlendem, manchmal zu kopflastigem Tenor) nur um weniges zurückstehen. Im Ganzen ein außergewöhnlicher Einsatz für ein noch immer sehens- und hörenswertes Werk, wie man nun weiß.
—Die Presse

Dabei ist es gelungen, für die Titelrolle mit Yannick-Muriel Noah eine überragende Sängerin zu engagieren. Die aus Madagaskar stammende und in Kanada leben Sopranistin, die 2007 beim Belvedere-Wettbewerb in Wien etliche Preise abräumte, konnte bei ihrem Österreichdebüt mit großer Innigkeit, aber auch mit leidenschaftlicher Dramatik punkten, wobei ihre Ambivalenz zwischen Liebe und Hass sowie ihre unausgeglichene Emotionalität auch darstellerisch nachhaltig zur Geltung kamen.
—Die Bühne

Bis dahin wird übrigens auch gesungen: vorzüglich und in der Gestaltung glaubhaft dank Yannick-Muriel Noah als Titelheldin. Die sympathische Gewinnerin mehrerer Preise des Belvedere Gesangswettbewerbes 2007 punktet in rührseligen Momenten, nicht minder auch bei dramatischen Ausbrüchen.
—Wiener Zeitung